Schulhauserweiterung Eschenbach: Ergebnis des Studienwettbewerbs

Erweiterungsbau soll Platzprobleme der Sekundarschule lösen

Der Erweiterungsbau der Sekundarschule Eschenbach soll durch Cometti Truffer Architekten realisiert werden. Das Architekturbüro aus Luzern hat sich im Studienwettbewerb gegen sechs andere Planteams durchgesetzt. Dank des Erweiterungsbaus erhalten die Schülerinnen und Schüler genügend Räume für ihren Unterricht.

Die Sekundarschule Eschenbach platzt aus allen Nähten. Die Schülerinnen und Schüler der Gemeinden Eschenbach, Ballwil und Inwil brauchen mehr Platz. Die Schulanlagen der Sekundarschule sind in den Jahren 1960 bis 1980 erbaut worden. Für den Unterricht fehlen vor allem Gruppen- und Besprechungszimmer sowie Fachräume. Ein Teil des Unterrichts findet heute im Treppenhaus statt. Aufgrund der demografischen Entwicklung und der Bautätigkeit in den drei Gemeinden ist davon auszugehen, dass die Schülerzahlen konstant bleiben, ehe sie ab 2021/22 sogar steigen werden.

Siegerprojekt besticht betrieblich-funktionell
Die vom Gemeinderat Eschenbach eingesetzte Baukommission hat einen Studienwettbewerb durchgeführt und sieben Planteams eingeladen, einen Konzeptvorschlag und ein Honorarangebot einzureichen. Für den Erweiterungsbau und für bauliche Anpassungen in den bestehenden Schulhäusern Lindenfeld 1 und 2 ist ein Kostendach von 7 Mio. Franken definiert. Die Baukommission unter dem Vorsitz von Gemeinderat Markus Kronenberg hat die sieben Konzeptvorschläge beurteilt und empfiehlt das Projekt von Cometti Truffer Architekten zur Weiterbearbeitung.

Das Projekt besticht betrieblich-funktionell. Es löst die Platzprobleme und stellt auch in den bestehenden Schulhäusern Räume zur Verfügung, die für die Umsetzung des pädagogischen Leitbilds geeignet sind. Zudem überzeugt es architektonisch, weil es sich hervorragend in die bestehende Schulanlage einfügt. Cometti Truffer Architekten schlagen vor, den Erweiterungsbau auf der heutigen Kugelstossanlage zu realisieren. „Für die Kugelstossanlage finden wir mit den betroffenen Vereinen einen neuen Standort auf dem Schulgelände“, ist Markus Kronenberg überzeugt. Ein erstes Gespräch wurde bereits geführt.

Andere Planteams schlagen eine Aufstockung des Lindenfelds 2 und der Turnhalle vor oder einen Erweiterungsbau am Standort Zwirbelhüsli/Teich. Diese Projekte überzeugten die Baukommission jedoch nicht. Mit einer Aufstockung könnte der zusätzlich benötigte Schulraum nicht in der gleichen Qualität für den Schulbetrieb geschaffen werden. Ein Bau am Standort Zwirbelhüsli/Teich würde den Schulbetrieb verzetteln.

Abstimmung im Frühling 2018
Der Eschenbacher Gemeinderat ist der Empfehlung der Baukommission gefolgt und hat dem Gewinnerteam Cometti Truffer Architekten den Zuschlag für die weiteren Projektarbeiten erteilt. Diese Arbeiten (inkl. Kostenvoranschlag) sollen bis Ende November 2017 abgeschlossen sein, damit die Bevölkerung voraussichtlich im März 2018 über den Baukredit abstimmen kann. Die Schülerinnen und Schüler sollen den Erweiterungsbau im August 2019 beziehen.

 

 

 

 

 

 


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